Willkommen in Pompeji

Pompeji in Metropolis
Richtig beeindruckend, aber immer noch in der Entstehung – wenn ich es richtig verstanden habe – ist die Rekonstruktion von Pompeji in Metropolis. Auf jeden Fall ist die Sim einen Besuch wert!

Sonnenuntergänge

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…sind halt doch im Grid am schönsten. Oder? 😉

 

Wir machens uns mal wieder gemütlich…

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…im Hypergrid. Die Möbel sind schon da.

Perspektiven

 

Jedes einigermaßen komplexe Lebenswesen baut sich seine eigene Welt. In diesen Milliarden von Universen existieren eigene Regeln, eigene Wahrheiten, niemand kann des anderen Kosmos wirklich verstehen wenn er nicht wenigstens eine Zeitlang in dessen Mokassins gegangen ist wie es so schön heißt bei einem wahrscheinlich völlig falschen Zitat aus der indianischen Spiritualität.

Solche Welten existieren solange und werden als manifest angesehen, solange nicht etwas Einschneidendes geschieht wie der Tod eines geliebten Menschen oder eine Krankheit. Schlüsselerlebnisse dieser Art haben oft eine veränderte Sichtweise der Betroffenen zur Folge, die Ansichten verschieben sich, die Blickwinkel ändern sich, „an sich“ war es schon immer so, dass es auf einer variablen Basis gründete was man sich so ansah, nun wird es jedoch klar.

Wir leben in Zeiten der medialen Überflutung und der netzweiten Speicherung von Inhalten. Das hat zur Folge, dass wir meines Erachtens viele Tradierungs-Mechanismen verlieren die sich die Menschheit über Jahrtausende zu eigen gemacht hatte. Es gilt nicht, darüber zu lamentieren, es für schlecht zu halten. Aber es gilt, das zu verinnerlichen. Die Realisierung der veränderten Realisierung sozusagen. Was ich allerdings bedauere ist, dass wir sowohl in der Politik als auch in anderen gesellschaftlichen Theorien mit Oberflächlichkeit bombardiert werden. Dahinter steckt keine böse Absicht, es ist schlicht das Ergebnis der nicht mehr zu bewältigenden Vielfalt. Ein Europa ist nicht wirklich regierbar bei der Vielfalt an Völkern und Kulturen die es beinhalten. Ein Börse kann nicht wirklich zum Wohlstand der gesamten Menschheit beitragen da sie keine Güter herstellt sondern lediglich ein System der Verschiebung von Buchgeldern darstellt.

Und so liebe ich es gelegentlich, eine macro-objektivische Sicht der Dinge zu praktizieren. Hier ist noch alles überschaubar und folgt scheinbar Regeln die Bestand haben.

Auf Urlaub in Second Life

Der wohl größte Motor, der die Ökonomie im Second Life-Universum am Laufen hält, ist der Handel mit Land. Wer tiefer in die virtuelle Welt von Linden Labs einsteigt, wird früher oder später den Wunsch haben, ein eigenes Stück virtuelles Land zu besitzen, ein Zuhause, in dem er privat ist – ob mit seinen Freunden oder alleine. Daran verdient nicht nur Lnden Labs das Gros seines Geldes, auch unzählige andere geschäftstüchtige Residents wollen mitverdienen. Dass dieses Schneeballsystem nur bedingt funktioniert, habe ich bereits an anderer Stelle aufgezeigt.

Fast immer hat der „Endkunde“ das Nachsehen, denn häufig ist eigenes Land vollkommen überteuert – ganz zu schweigen von einer eigenen Sim, den knapp 65.000 Quadratmetern eigenem Paradies, der eigenen einsamen Insel, für die Linden Labs geradezu utopische Summen verlangt.

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Internal database error

Das letzte Hemd hat keine Taschen, sagt ein Sprichwort. Gemeint ist damit, dass wir keine diesseitigen Güter oder gar Reichtümer mitnehmen können ins Jenseits. Wenn es ein solches gibt, kommen wir dort an, wie Gott uns schuf: bar jeden Besitzes. Einige Religionen glauben, dass man im jenseitigen Leben sich zumindest rechtfertigen muss für das, was man im Diesseits getan hat. War man ein schlechter Mensch oder ein guter? Es soll Einfluss haben auf die Behandlung, die uns im Jenseits zuteil wird. Was man also – demzufolge – mitnimmt, ist die Reputation, die man erworben hat. Man könnte es auch positiver formulieren: Ins Jenseits hinüber retten wir unsere Erfahrungen, das Erlebte, die Erinnerung an unser diesseitiges Sein, wie auch immer dieses verlaufen sein mag.

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Inception oder: Virtualität ist uralt

Eigentlich wollte ich diesen Blogbeitrag schon längst geschrieben haben, denn es ist nun auch schon wieder eine Weile her, seit ich den Film gesehen habe: Inception. Das war für mich einer der beeindruckensten Filme der vergangenen Jahre. Nicht aufgrund der schauspielerischen Leistung, die aber für Leonardo DiCaprio-Verhältnisse auch wirklich gut war (er ist irgendwie erwachsen geworden), sondern wegen des Themas und der Umsetzung desselben. Inception handelt von Menschen, die in der Lage sind, nicht nur in Träume anderer einzudringen, sondern sie auch zu gestalten. Manche sind die „Architekten“; sie sind verantwortlich für die „Kulissen“, in denen die Träume spielen. Wiederum andere schlüpfen in bestimmte Rollen, agieren gewissermaßen als Avatare, an die die Träumenden bestimmte Erwartungen stellen.

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Meditation auf andere Art

In den letzten Jahren hat sich immer wieder herausgestellt, dass in schwierigen Phasen in denen andere vielleicht eine Art autogenes Training absolvieren mir es ungeheuer gut tut, bis dahin noch unbehandeltes Terrain abzugehen und zu bereinigen. Dieser etwas seltsam sinnlose Vorgang analytisch betrachtet hat einen sehr beruhigenden Einfluß auf mich und ich kann während dieser Zeit sehr gut innerlich aufräumen. Dass das nicht unbedingt nur mir so geht beweisen die vielen „Planierraupen“ die gebaut wurden, die ich allerdings nicht nutze sondern ich tue es auf klassische Art, sowie die Tatsache dass „mann“ es im allgemeinen als angenehm ansieht mit einem (möglichst fahrbaren) Mäher große Flächen zu „behandeln“, ja ich hatte mal in einer dieser unsäglichen Sendungen in denen Menschen sich gegenseitig irgendwelche Lebensträume erfüllen können die dann publizistisch ausgeschlachtet werden gesehen dass es „die Erfüllung des Lebens“ für jemanden bedeutete einen Fußballrasen mähen zu dürfen. Da haben wir es auf dem Grid doch wesentlich einfacher. 🙂 Hinterher hab ich immer das Gefühl einiges „geglättet“ und bereinigt zu haben. Nun, wie so oft zitiert: Wer heilt hat Recht, oder in diesem Fall leicht abgewandelt: Womit geheilt wird ist richtig. 😉

Wann kommt der browserbasierte Viewer?

Wann kommt ein nutzbarer browserbasierter Viewer für Second Life und Open Sim? Die Grid Gazette berichtete Ende November, dass die Firma Tipodean Technologies am 6. Dezember einen „ordentlichen browserbasierten Viewer“ auf Grundlage der 3D-Engine Unity herausbringe. Seitdem habe ich immer mal wieder auf der Canvas-Seite (Canvas heißt der browserbasierte Viewer) nachgeschaut.

Dort ist in der Tat der 6. Dezember als Release-Date angegeben, allerdings finden sich dort keine Möglichkeiten, das Ding zu nutzen. Nur Screenshots und eine Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse, die man kontaktieren soll, wenn man Interesse daran hat.

Dabei sind die Screenshots durchaus vielversprechend, denn sie zeigen zugleich, was „Canvas“ nicht kann: Man wird den Viewer offenbar zur Kommunikation und Interaktion nutzen können, nicht aber, soweit ich es sehe, zur Erstellungen von Inhalten. Nun, den meisten wird das auch ausreichen, und für den schnellen Besuch zwischendurch könnte solch ein Tool ideal sein.

Beeindruckende Ansichten/Aussichten aus einem anderen Universum

Heute habe ich mir auf meinem Desktop-Rechner zusätzlich zu meinem Windows XP (über das ich (fast) keinen Grund zur Klage habe) Ubuntu installiert. Einmal abgesehen davon, dass diese Prozedur so geschmeidig lief wie’s Katzenmachen – kein Vergleich zu früheren Jahren, wo diverse Hand- und Kopfstände nötig waren, um ein funktionsfähiges Linux auf den eigenen Rechner zu bekommen – wollte ich natürlich auch wissen, ob und wie OpenSim unter Linux läuft. Also flugs den Hippo Viewer für Linux heruntergeladen. Die Installation funktionierte so, wie man es von Windows auch kennt. Er legte den Viewer in einem Unterverzeichnis meines Home-Ordners ab und startete dann anstandslos. Lediglich bei einem zweiten Start musste ich in dem Ordner erst das richtige Script suchen, um den Viewer zu starten – hier könnte Hippo an der Verständlichkeit noch etwas nachbessern (das Startscript könnte ja z.B. „Start-Hippo-Here“ heißen).

Ansonsten bin ich schwer beeindruckt. Mir präsentierte sich auf unserer Sim eine flüssig laufende und schnell aufbauenende Umgebung. Das einzig Störende ist, dass das Antialiasing nicht zu funktionieren scheint. So sehen manche Sachen (z.B. die Fahnenmasten) aus der Ferne ziemlich eckig und kantig aus. Dafür aber läuft die Darstellung gefühlt dreimal so geschmeidig wie unter Windows.

Als nächstes werde ich mal ausprobieren, ob der Hippo-Viewer unter Ubuntu auch in Second Life funktioniert.

Hier ein paar Screenshots, die einen kleinen Eindruck vermitteln, wie sich OpenSim/OSgrid unter Ubuntu anfühlt: