Eine Art Fernsehturm…

…scheint dieses Ungetüm geworden zu sein, das ich gestern auf dem Grid gebaut habe. Es ist sicher an die hundert Meter hoch und hat eine riesige Kuppel.

Stapel-Bar

Zurück also auf dem OpenSim-Grid. In einer kleinen, abgeschlossenen Ecke des Web, mit ein paar alten OAR’s und ein bisschen altem Kram aus der Vergangenheit. So wird es erst gemütlich, denn nichts geht über ein paar Holzlogs, ein Lagerfeuer und einen virtuellen Sonnenuntergang. Herumlungern ist jedoch nicht die oberste Priorität. Bert wird (vermutlich) Experimente verschiedener Art weiterführen, Physics und so weiter.

Ich stapele derweil Prim-Kisten. Vielleicht werden ja Kunstwerke daraus, je mehr ich davon übereinander packe. Ansonsten suche ich noch nach sinnvollen Anwendungsmöglichkeiten für Web-on-a-Prim. Seit das auch in Open Sim funktioniert, lässt uns dieses Thema nicht mehr so richtig los, denn es ist eine ziemlich smarte Möglichkeit, Inhalte in die virtuelle Welt zu transferieren.

Papierschloss

Snapshot_001Faszinierendes Papierschloss. Gesehen im „Wunderland“ in Metropolis.

Willkommen in Pompeji

Pompeji in Metropolis
Richtig beeindruckend, aber immer noch in der Entstehung – wenn ich es richtig verstanden habe – ist die Rekonstruktion von Pompeji in Metropolis. Auf jeden Fall ist die Sim einen Besuch wert!

Wir machens uns mal wieder gemütlich…

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…im Hypergrid. Die Möbel sind schon da.

(K)(l)eine Arena

Ausstellungshalle
Ausstellungshalle

Wer sich fragt, was ich da gerade auf dem Bild mache, ob dort vielleicht das neue OSGrid-Fußball-Stadion entsteht oder eine Art virtuelles Guggenheim… Mit Letzterem liegt man gar nicht so schlecht. Es ist der Versuch, eine Ausstellungshalle zu bauen, um Bilder und Fotos zu zeigen, und zwar nicht der übliche viereckige Kasten, sondern mal was Ausgefalleneres.

Allerdings sind das nur Vorentwürfe bzw. Tests, die gerade dort entstehen. Bauen werde ich das Ding wohl auf einem lokal laufenden Grid, um es dann vielseitig einsetzen zu können.

Kreativität entfalten

Wäre es vermessen zu behaupten, die meisten Menschen, die Secondlife und ähnliche Umgebungen aufsuchen, täten dies, um kreativ zu sein? Schließlich wird doch immer wieder behauptet, es ginge so viel um Kommerz und ums Geschäfte machen. Das stimmt auch, doch selbst dort spielt Kreativität eine Rolle: Gäbe es keinerlei virtuelle Dinge, die irgend jemand erzeugt hätte, gäbe es auch keinen Kommerz. Seien es Kleidungsstücke oder Gegenstände.

Natürlich geht es um Kreativität, auch wenn es zunächst einmal Neugier und Interesse an Kommunikation sein mag, das die Leute in diese Welten treibt. Schnell werden die meisten ihre Kreativität entdecken, werden den Wunsch entwickeln, selbst Dinge herzustellen, zu bauen, zu formen oder zu skripten – je nach Fähigkeit und Neigung. Selbst die Fertigkeit, arrangieren zu können, ist in 3D-Welten wie Secondlife oder OpenSim eine essentielle Fähigkeit, die – beherrscht – auch gut bezahlt wird.

Ich habe während meiner Aufenthalte in den 3D-Welten einiges von dem praktiziert; ich habe gebaut, arrangiert, geformt, animiert, texturiert und – in Ansätzen – auch geskriptet. Nun muss ich gestehen, dass ich keine dieser Fertigkeiten besonders gut beherrsche. Das hängt aber auch damit zusammen, dass ich an diesen Inworld-Möglichkeiten, kreativ zu sein, schnell die Lust verliere. Vieles empfinde ich mit der Zeit als mühsam und kaum befriedigend. Ich kann ein halbwegs hübsches Haus bauen, aber dann bin ich damit auch halbwegs zufrieden und sehe nicht die notwendigkeit, ein weiteres zu erstellen, sondern schleppe das bereits erstellte überall hin mit.

Die bislang größte Befriedigung fand ich – das war zu Secondlife-Zeiten – darin, schöne Dinge zu finden, und sie zu remixen. So entstandenneue Welten im Kleinformat, die es möglich machten, sich in ganz bestimmte Stimmungen zu versetzen und Emotionen freizusetzen. Vor einer Weile habe ich das einmal mit einem Bühnenbauer (oder Kulissenbauer) verglichen, und der Vergleich ist treffend.

Als echtes Manko empfinde ich, dass sich bestimmte kreative Fertigkeiten nicht so ohne Weiteres auf eine 3D-Umgebung übertragen lassen. Am ehesten gelingt das noch mit der Fotografie. So habe ich auch in Secondlife immer wieder Menschen/Avatare gesehen, die ihre Leidenschaft Fotograf in die 3D-Umgebung einbrachten. Sei es, indem sie inworld fotografierten oder indem sie Exworld-Fotografien Inworld ausstellten.

Besonders schwer fällt in diesen 3D-Welten – und man glaubt es kaum, da gerade dies durch der Ursprung aller kreativer Fantasie ist – Text in die 3D-Welt einzubringen. Texten ist in einer solchen Umgebung eine Qual, da ich zwar in der richtigen Umgebung, zum Beispiel am Strand – sein kann, aber um meinen Text zu verfassen, muss ich auf Hilfsmittel zurückgreifen, die nicht gerade dazu geeignet sind, die Inworld-Stimmung zu erhalten. Ich muss Notecards benutzen, um zu schreiben oder gar ein externes Programm, einen Browser oder ein Schreibprogramm. So stelle ich es mir nicht gerade vor, in einer 3D-Welt schreibend tätig zu sein, denn es macht die Stimmung letzlich wieder kaputt.

Von Lindenlabs wird diesbezüglich wohl kaum etwas zu erwarten sein, denn die spärlichen Inworld-Verbesserungen dienen dazu, aus den Nutzern bessere Konsumenten zu machen. Da sich die Opensim-Macher zwar nicht am Kommerz, sehr wohl aber eng an den technologischen Möglichkeiten von Second Life orientieren bzw. bestrebt sind, diese zu implementieren, dürfte auch von dieser Seite nichts zu erwarten sein.

Muss man also mal wieder alles selbst machen bzw. auf den Skipter und Coder seines Vertrauens zurückgreifen. Wir haben einige Ideen im Hinterkopf, wie man dahin kommen kann, bestimmte Tätigkeiten auch in einer solchen 3D-Umgebung zu verwirklichen. Aber das braucht Zeit, denn die Idee will erst einmal durchdacht und dann auch gründlich getestet sein, ehe sie produktiv einsetzbar ist.

kueperpunk wird 5000 Postings alt

kueperpunk, unermüdlicher Aufklärer des Schönen, Wahren und Wirren in der Cyberwelt zwischen Second Life, Internet, Politwahnsinn, Steampunk und Opensim hat sein 5000. Blogposting gefeiert. Von hier aus gratulieren auch wir ganz herzlich zu diesem durchaus ungewöhnlichen Blogjubiläum und freuen uns, wenn diese unglaublich spannende Quelle der Inspiration uns noch lange erhalten bleibt!

Viel Raum für eine Ausstellung?

Vor ein paar Tagen habe ich die Bilbliothek von unserem Standalone-Grid nach Metropolis geholt. An dem Gebäude liegt mir wirklich viel, weil ich einiges an Arbeit und Kreativität darauf verwendet habe.

Nun steht es also da. Heute habe ich mal eine Allee hin zum Haupteingang gezimmert – mit Straße und Bäumen. Doch das Innere des Gebäudes ist derzeit hässlich leer. Fragt sich also, wie es verwendet werden kann (denn als pure Kulisse fände ich es etwas schade).

Im Hinterkopf ist ja immer noch die Überlegung, eines Tages wirklich eine Bibliothek daraus zu machen. Das wird jedoch erst passieren, wenn wir mal eine vernünftige Art und Weise gefunden haben, Inhalte darzustellen.

Bis dahin bietet sich der Raum vielleicht an, eine Fotoausstellung auszurichten. Denn für solche Zwecke ist die Opensim-Umgebung wirklich sehr gut geeignet.

„Houston, wir haben einen linked Prim!“

Genau, das Problem ist gelöst; letztendlich lag es an einem kleinen Ausrufezeichen. Danke an Bert! „Wir sind der Meinung, das war: Spitze!“ 😀