…scheint dieses Ungetüm geworden zu sein, das ich gestern auf dem Grid gebaut habe. Es ist sicher an die hundert Meter hoch und hat eine riesige Kuppel.
Kategorie: Aktuelles
Spur VR
Da bekommt man wirklich Lust in den Modellbau einzusteigen. 🙂
Wohin gehst du Amanda?
Der Tod (Majo) ist etwas, das wir nicht verstehen, nicht verstehen können. Er liegt außerhalb unseres Universum, und dennoch ist er ein ständiger Begleiter von uns seit unserer Geburt. Viele argumentieren (Schlingensief), dass unser Leben darin bestünde zu Sterben, es zu lernen, uns zu lösen von all dem was wir aufgebaut haben. Manche versuchen ihm seinen Stachel zu nehmen indem sie die Thematik humoristisch angehen (TerryPratchett – Alles Sense!), über den Sensenmann zu lachen ist eine große Leistung des menschlichen Geistes. Manche sagen, die Menschen seien die einzigen Lebewesen unseres Planeten die sich des Sterbens bewußt seien. Der Beginn des Menschsein wird oft darüber definiert, seit wann Bestattungen stattfinden. Der Ohnmacht dieses Themas wird begegnet indem Götter geschaffen werden, Jenseitiges mit der Möglichkeit der Unendlichkeit soll trösten, soll nicht alles vergeblich erscheinen lassen.
Es war mir nicht vergönnt, Majo persönlich kennenzulernen, aber das Echo das sein Gehen verursacht, spricht für sich. Wenn Kueperpunk schreibt „Mach’s gut Case“, dann drückt sich hier unser Wünschen und unsere Sehnsucht aus, dass es nicht vorbei sein mag innerhalb unserer Wahrnehmungsmöglichkeiten. Es mag sein, dass nichts verloren geht was jemals an Energie gegeben war, im gleichen Sinne wie nichts wirklich Neues entsteht. Wir sind nicht in der Lage gleichzeitig Ort und Impuls eines Teilchens präzise zu bestimmen (Heisenberg), darin steckt unsere geheimnisvolle zusätzliche Dimension, die Zeit, die wir nämlich noch nie verstanden haben und die absolut außerhalb unserer Vorstellungskraft liegt.
Zeiten in virtuellen Umgebungen laufen anders wie schon Roland geschrieben hat. Ich behaupte, unser Nicht-Verstehen-Können des Todes gibt es in Wirklichkeit nicht, erst wir haben Tod definiert, und hinter diesem Nichtverstehen steckt in Wirklichkeit das Nichtverstehen der Zeit. Und ich möchte eine gewagte These aufstellen: Kreativ sein in virtuellen 3D-Umgebungen bedeutet auf dem richtigen Weg des Loslösens zu sein von diesseitigen materiellen Gütern. Dort existiert eine andere Zeit, nicht nur dass sie oft scheinbar schneller läuft, oft scheint sie auch stillzustehen, Avatare altern nicht. Ohne Zeit gibt es kein Sterben, es gibt nur noch Gleichzeit, und so mögest du Majo nun außerhalb der Zeit sein, wie auch immer.
Ausstellung
Bis die Bibliothek auf meiner Sim im Metropolis-Grid ihrer eigentlichen Bestimmung übergeben wird, harrt sie noch einer anderen Nutzung, denn einfach herumzustehen wäre für das Gebäude auch zu schade. Ich habe nun – wie angekündigt – mal eine kleine Fotoausstellung aufgebaut. Zu Einsatz kommt unser Web2Sim-Skript, bei dem die Bilder auf dem Webserver liegen und problemlos und schnell durch andere ersetzt werden können. Hier ein kleiner Eindruck:
kueperpunk wird 5000 Postings alt
kueperpunk, unermüdlicher Aufklärer des Schönen, Wahren und Wirren in der Cyberwelt zwischen Second Life, Internet, Politwahnsinn, Steampunk und Opensim hat sein 5000. Blogposting gefeiert. Von hier aus gratulieren auch wir ganz herzlich zu diesem durchaus ungewöhnlichen Blogjubiläum und freuen uns, wenn diese unglaublich spannende Quelle der Inspiration uns noch lange erhalten bleibt!
Neulich im Grid…

Da war ja ganz schön was los gestern Abend auf unserer Region Vanalten. Eigentlich wollten wir nur unseren WebOnAPrim-Versuchsaufbau testen, aber dann schneite ein Gast nach dem anderen rein. Zunächst die Wanda, die schnell ihren Spitznamen „Fischchen“ weghatte. Sie wollte unbedingt den „Blubber-Nebel“ haben, um ihren Feenwald etwas mystischer zu gestalten. Dann schaute auch noch Lena, die Metropolis-„Hausmeisterin„-Facility-Managerin vorbei. Zak war nur kurz da, und, zack, war er auch schon wieder weg, und wir versackten schließlich in trauter Runde mit Wanda und Pixel Prim, dem weltbesten Metropolis-Baumeister. Das Foto zeigt von links nach rechts einen Eindruck von der Veranstaltung 😉
Second Life bald im Webbrowser?
Zumindest verdichten sich Informationen, wonach LindenLabs genau das im November testen will. Möglicher Hintergrund ist, dass SL auf diesem Wege neue Nutzer bekommen soll, denen es ansonsten zu beschwerlich wäre, den Viewer zu installieren. Für den Test sollen zunächst Zeitraum, Nutzerkreis und besuchbare Orte beschränkt sein.
Vom Ausgang des Tests hängt dann vermutlich ab, ob dieses Projekt mit dem Arbeitstitel „Skylight“ weiterverfolgt wird. Sollte „SL im Browser“ kommen, dürfte es wohl nur eine Frage der zeit sein, ehe auch der Zugriff auf OpenSim über Browser möglich ist.
Ausstellungsvorbereitungen
Meine Idee einer Fotoausstellung auf Utopia nimmt erste konkretere Formen an. Ich habe jetzt mal eine Bildertafel gebastelt, auf der die Fotos dargestellt werden können. Die Tafel ist vier Meter Breit und 3 Meter hoch (ohne Standfüße). Genügend Platz also, die Fotos ansprechend darzustellen.
Jetzt muss ich die in Frage kommenden Bilder mal sortieren und auswählen. Ich denke, in den nächsten tagen wird sich noch einiges tun.
Viel Raum für eine Ausstellung?
Vor ein paar Tagen habe ich die Bilbliothek von unserem Standalone-Grid nach Metropolis geholt. An dem Gebäude liegt mir wirklich viel, weil ich einiges an Arbeit und Kreativität darauf verwendet habe.
Nun steht es also da. Heute habe ich mal eine Allee hin zum Haupteingang gezimmert – mit Straße und Bäumen. Doch das Innere des Gebäudes ist derzeit hässlich leer. Fragt sich also, wie es verwendet werden kann (denn als pure Kulisse fände ich es etwas schade).
Im Hinterkopf ist ja immer noch die Überlegung, eines Tages wirklich eine Bibliothek daraus zu machen. Das wird jedoch erst passieren, wenn wir mal eine vernünftige Art und Weise gefunden haben, Inhalte darzustellen.
Bis dahin bietet sich der Raum vielleicht an, eine Fotoausstellung auszurichten. Denn für solche Zwecke ist die Opensim-Umgebung wirklich sehr gut geeignet.
„Houston, wir haben einen linked Prim!“
Genau, das Problem ist gelöst; letztendlich lag es an einem kleinen Ausrufezeichen. Danke an Bert! „Wir sind der Meinung, das war: Spitze!“ 😀





