Willkommen in Pompeji

Pompeji in Metropolis
Richtig beeindruckend, aber immer noch in der Entstehung – wenn ich es richtig verstanden habe – ist die Rekonstruktion von Pompeji in Metropolis. Auf jeden Fall ist die Sim einen Besuch wert!

Sonnenuntergänge

Snapshot_008

…sind halt doch im Grid am schönsten. Oder? 😉

 

Wir machens uns mal wieder gemütlich…

Snapshot_002a

…im Hypergrid. Die Möbel sind schon da.

Auf Urlaub in Second Life

Der wohl größte Motor, der die Ökonomie im Second Life-Universum am Laufen hält, ist der Handel mit Land. Wer tiefer in die virtuelle Welt von Linden Labs einsteigt, wird früher oder später den Wunsch haben, ein eigenes Stück virtuelles Land zu besitzen, ein Zuhause, in dem er privat ist – ob mit seinen Freunden oder alleine. Daran verdient nicht nur Lnden Labs das Gros seines Geldes, auch unzählige andere geschäftstüchtige Residents wollen mitverdienen. Dass dieses Schneeballsystem nur bedingt funktioniert, habe ich bereits an anderer Stelle aufgezeigt.

Fast immer hat der „Endkunde“ das Nachsehen, denn häufig ist eigenes Land vollkommen überteuert – ganz zu schweigen von einer eigenen Sim, den knapp 65.000 Quadratmetern eigenem Paradies, der eigenen einsamen Insel, für die Linden Labs geradezu utopische Summen verlangt.

Auf Urlaub in Second Life weiterlesen

Internal database error

Das letzte Hemd hat keine Taschen, sagt ein Sprichwort. Gemeint ist damit, dass wir keine diesseitigen Güter oder gar Reichtümer mitnehmen können ins Jenseits. Wenn es ein solches gibt, kommen wir dort an, wie Gott uns schuf: bar jeden Besitzes. Einige Religionen glauben, dass man im jenseitigen Leben sich zumindest rechtfertigen muss für das, was man im Diesseits getan hat. War man ein schlechter Mensch oder ein guter? Es soll Einfluss haben auf die Behandlung, die uns im Jenseits zuteil wird. Was man also – demzufolge – mitnimmt, ist die Reputation, die man erworben hat. Man könnte es auch positiver formulieren: Ins Jenseits hinüber retten wir unsere Erfahrungen, das Erlebte, die Erinnerung an unser diesseitiges Sein, wie auch immer dieses verlaufen sein mag.

Internal database error weiterlesen

Inception oder: Virtualität ist uralt

Eigentlich wollte ich diesen Blogbeitrag schon längst geschrieben haben, denn es ist nun auch schon wieder eine Weile her, seit ich den Film gesehen habe: Inception. Das war für mich einer der beeindruckensten Filme der vergangenen Jahre. Nicht aufgrund der schauspielerischen Leistung, die aber für Leonardo DiCaprio-Verhältnisse auch wirklich gut war (er ist irgendwie erwachsen geworden), sondern wegen des Themas und der Umsetzung desselben. Inception handelt von Menschen, die in der Lage sind, nicht nur in Träume anderer einzudringen, sondern sie auch zu gestalten. Manche sind die „Architekten“; sie sind verantwortlich für die „Kulissen“, in denen die Träume spielen. Wiederum andere schlüpfen in bestimmte Rollen, agieren gewissermaßen als Avatare, an die die Träumenden bestimmte Erwartungen stellen.

Inception oder: Virtualität ist uralt weiterlesen

Wann kommt der browserbasierte Viewer?

Wann kommt ein nutzbarer browserbasierter Viewer für Second Life und Open Sim? Die Grid Gazette berichtete Ende November, dass die Firma Tipodean Technologies am 6. Dezember einen „ordentlichen browserbasierten Viewer“ auf Grundlage der 3D-Engine Unity herausbringe. Seitdem habe ich immer mal wieder auf der Canvas-Seite (Canvas heißt der browserbasierte Viewer) nachgeschaut.

Dort ist in der Tat der 6. Dezember als Release-Date angegeben, allerdings finden sich dort keine Möglichkeiten, das Ding zu nutzen. Nur Screenshots und eine Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse, die man kontaktieren soll, wenn man Interesse daran hat.

Dabei sind die Screenshots durchaus vielversprechend, denn sie zeigen zugleich, was „Canvas“ nicht kann: Man wird den Viewer offenbar zur Kommunikation und Interaktion nutzen können, nicht aber, soweit ich es sehe, zur Erstellungen von Inhalten. Nun, den meisten wird das auch ausreichen, und für den schnellen Besuch zwischendurch könnte solch ein Tool ideal sein.

Beeindruckende Ansichten/Aussichten aus einem anderen Universum

Heute habe ich mir auf meinem Desktop-Rechner zusätzlich zu meinem Windows XP (über das ich (fast) keinen Grund zur Klage habe) Ubuntu installiert. Einmal abgesehen davon, dass diese Prozedur so geschmeidig lief wie’s Katzenmachen – kein Vergleich zu früheren Jahren, wo diverse Hand- und Kopfstände nötig waren, um ein funktionsfähiges Linux auf den eigenen Rechner zu bekommen – wollte ich natürlich auch wissen, ob und wie OpenSim unter Linux läuft. Also flugs den Hippo Viewer für Linux heruntergeladen. Die Installation funktionierte so, wie man es von Windows auch kennt. Er legte den Viewer in einem Unterverzeichnis meines Home-Ordners ab und startete dann anstandslos. Lediglich bei einem zweiten Start musste ich in dem Ordner erst das richtige Script suchen, um den Viewer zu starten – hier könnte Hippo an der Verständlichkeit noch etwas nachbessern (das Startscript könnte ja z.B. „Start-Hippo-Here“ heißen).

Ansonsten bin ich schwer beeindruckt. Mir präsentierte sich auf unserer Sim eine flüssig laufende und schnell aufbauenende Umgebung. Das einzig Störende ist, dass das Antialiasing nicht zu funktionieren scheint. So sehen manche Sachen (z.B. die Fahnenmasten) aus der Ferne ziemlich eckig und kantig aus. Dafür aber läuft die Darstellung gefühlt dreimal so geschmeidig wie unter Windows.

Als nächstes werde ich mal ausprobieren, ob der Hippo-Viewer unter Ubuntu auch in Second Life funktioniert.

Hier ein paar Screenshots, die einen kleinen Eindruck vermitteln, wie sich OpenSim/OSgrid unter Ubuntu anfühlt:

Web on a Prim continued: Einstellungen, Features und Umwege

Nun habe ich doch einmal die Sicherheitseinstellungen getestet, also den Zugriff auf bestimmte URL-Muster zu begrenzen. Und ich hatte Recht: Irgendeine Einstellung in Second Life (oder in der Sandbox, die ich nutzte, um das Ganze auszuprobieren) verhinderte, dass ich die erlaubten URL-Muster auf wolfsbone.de einschränkte. In OSgrid funktioniert es: *wolfsbone.de* als Filter eingetragen sorgt dafür, dass ich als User in der Adresszeile eintragen kann was ich will, der Browser Zeit immer nur Seiten an, die sich auf der Domain wolfsbone.de befinden. Ist natürlich nachteilig bei externen Links, macht also im Blog nicht so wirklich Sinn. Das Ganze ist ja aber auch dazu gedacht, den Zugriff auf andere Seiten zu unterbinden, wenn man nur bestimmte Seiten anzeigen will. Will man nun verhindern, dass jemand wie wild durch alles Mögliche surft, lässt sich das bis zu einem gewissen Grade auch erreichen, indem man einfach die Adresszeile des Browsers ausblendet (also die Mini-Toolbar statt der Standard-Toolbar einblendet).

Ein sehr gutes und interessantes Feature habe ich noch entdeckt bei meinen Experimenten. Und zwar zeigt die Toolbar eine Lupe an. Zunächst dachte ich, diese Lupe würde den Inhalt des Browsers heranzoomen, was ich nur für begrenzt sinnvoll hielt. Dahinter aber steckt eine wirklich sinnvolle Funktion: Die Kamera zoomt genau auf das Prim, so das ich den Inhalt bestmöglich betrachten kann (wie das aussieht, siehe Screenshot weiter unten).

Ja, und dann war noch die Frage, wie man Nutzern anderer Viewer klar macht, dass in dem gerade verwendeten Prim mehr steckt, als man auf Anhieb vermuten könnte. Die Lösung ist denkbar einfach: Neben der Media-Option lässt sich auch eine ganz normale Textur auf der Fläche laden. Sind die Medien deaktiviert, wird die normale Textur angezeigt. Und die kann man dann ja nutzen, um weitere Informationen zu transportieren:

Dann noch ein ärgerlicher Punkt im Zusammenspiel von Viewer 2 und OSgrid: Offenbar kommt der Viewer nicht ganz mit den Dingen, die unter Aussehen definiert wurden, klar. Zunächst konnte ich mich nur als Wolke sehen, und nachdem ich neue Outfits angelegt hatte, wurden diese immer dann teilweise überschrieben, wenn ich mich wieder mit einem anderen Viewer einloggte. Teilweise trug mein Avatar einzelene Teile doppelt, was dann zu unschönen Effekten führte.

Web on a prim – was funktioniert, was nicht

Voller Begeisterung über die Web-on-a-Prim-Funktionalität des Viewer 2 habe ich mich mal zu ein paar Tests hinreißen lassen – sowohl in OSGrid als auch im Vergleich dazu in Second Life (in der Sandbox). Wie Bert ja schon andeutete, schafft dieses Feature wahrlich neue Möglichkeiten Inworld, lässt es doch alle Beschränkungen hinter sich (oder sagen wir mal: viele), die kreatives Arbeiten jenseits der Bautätigkeit behindern.

Also zunächst einmal das, was der Browser kann: sehr, sehr viel. Alleine schon dass man mit der jeweiligen Webseite auf dem Prim interagieren kann wie in jedem anderen Browser, ist revolutionär. Man kann scrollen, Text markieren, auf Links klicken und Formularfelder ausfüllen. Aber der Browser kann offenbar noch mehr: Javascript & Co. scheinen für ihn ebenfalls kein Problem zu sein. Mir gelang es nicht nur mühelos, dieses Blog auf einem Prim aufzurufen. Ich konnte mich in den Administrationsbereich einloggen. Ich konnte den Editor aufrufen – für sich genommen relativ profane Dinge, an denen aber schon die meisten Handy-Browser scheitern. Noch mehr: Ich konnte sogar die Mediengalerie aufrufen und (vorhandene) Bilder einfügen. Was ich nicht konnte, war neue Medien hochzuladen, aber das scheint auch naheliegend. Ich nehme mal an, dass berechtigungen im Dateisystem verhindern, dass ich darauf zugreifen kann (er müsste ja auf das Dateisystem des Grids zugreifen, logisch, dass das nicht geht). Ich vermute, dass ein solcher Aufruf (Zugriff auf das Dateisystem) schon Viewerseitig untersagt ist.

Hier jedenfalls mal ein paar Screenshots, wie ich mich auf dem Blog (mit markiertem Text) und im Admin-Bereich des Blogs bewege:

Zunächst wunderte ich mich, dass die Webseiten-Darstellung beim Relog nicht mehr vorhanden war und ich den Home-Button in der eingeblendeten Leiste klicken musste, damit die Seite aufgerufen wird. Nach ein bisschen Googeln stellte ich aber fest, dass man lediglich die automatische Wiedergabe von Medien einstellen muss, damit auch die Seite direkt (also ohne zusätzliche Interaktion des Nutzers) angezeigt wird.

Etwas hakelig scheinen noch die Berechtigungseinstellungen zu sein. So wurde mir beispielsweise – wenn ich als Besitzer des Prims untersagte, dass jeder die Steuerungsleiste nutzen darf – auch als Besitzer die Steuerungsleiste nicht mehr angezeigt, obwohl das Häkchen „Eigentümer darf Steuerungsleiste nutzen“ gesetzt war.

Was leider auch nicht angeboten wird (im Viewer 2) ist die Möglichkeit, beim anklicken des Prims die Medien wiederzugeben. D.h., ich muss entweder die Steuerungsleiste sehen oder die Parzellenmedien automatisch wiedergeben.

Was in Secondlife nicht so recht zu funktioniert hat, war die Whitelist (welche Seiten dürfen aufgerufen werden). Google.com als Eintrag wurde akzeptiert. Wolfsbone.de/simworlds nicht. Ich vermute, dass das eine Einstellung in Second Life ist, habe es aber in OSGrid noch nicht getestet.

Äußerst schade ist natürlich auch, dass das Feature (noch) nicht von anderen Viewern unterstützt wird. Das liegt aber wohl daran, dass es eher ein Viewer-Feature als ein Inworld-Feature ist. Mit meinem eher bescheidenen technischen Verstand würde ich vermuten, dass die einzige Erweiterung Inworld darin besteht, dass im Prim eine URL hinterlegt wird (und die Anweisung, auf welcher Seite des Prims diese dargestellt werden soll sowie diverse Berechtigungen), alles andere macht der Viewer.