In den letzten Jahren hat sich immer wieder herausgestellt, dass in schwierigen Phasen in denen andere vielleicht eine Art autogenes Training absolvieren mir es ungeheuer gut tut, bis dahin noch unbehandeltes Terrain abzugehen und zu bereinigen. Dieser etwas seltsam sinnlose Vorgang analytisch betrachtet hat einen sehr beruhigenden Einfluß auf mich und ich kann während dieser Zeit sehr gut innerlich aufräumen. Dass das nicht unbedingt nur mir so geht beweisen die vielen „Planierraupen“ die gebaut wurden, die ich allerdings nicht nutze sondern ich tue es auf klassische Art, sowie die Tatsache dass „mann“ es im allgemeinen als angenehm ansieht mit einem (möglichst fahrbaren) Mäher große Flächen zu „behandeln“, ja ich hatte mal in einer dieser unsäglichen Sendungen in denen Menschen sich gegenseitig irgendwelche Lebensträume erfüllen können die dann publizistisch ausgeschlachtet werden gesehen dass es „die Erfüllung des Lebens“ für jemanden bedeutete einen Fußballrasen mähen zu dürfen. Da haben wir es auf dem Grid doch wesentlich einfacher. 🙂 Hinterher hab ich immer das Gefühl einiges „geglättet“ und bereinigt zu haben. Nun, wie so oft zitiert: Wer heilt hat Recht, oder in diesem Fall leicht abgewandelt: Womit geheilt wird ist richtig. 😉
2 Gedanken zu „Meditation auf andere Art“
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Virtuelle Welten lassen sich mittlerweile, ohne gleich hunderte von Megabytes downzuloaden, direkt online im Browser betreiben. Ein kleines Beispiel gibt es hier: Online begehbare 3D-Bildergalerie von 3D City
Ja Rene, danke für den Kommentar.
In der Tat bietet Unity (oder überhaupt Streaming) interessante Möglichkeiten.
Was natürlich fehlt ist das Gefühl der potentiellen Anwesenheit ‚anderer‘, das in gewisser Hinsicht zum Besuchen einer wie auch immer gearteten Galerie dazu gehört.