… dann vielleicht der Bobtail. So oder ähnlich könnte man sagen ist der Weg, den ich gerade beschreite, um zu einem konsistenten Verhalten zu kommen innerhalb von Metropolis. Aber gemach mit den Analogien, wir sind ja im Bereich ‚Technisches‘ ^^
Ein versuchter Umstieg auf die aktuelle 0.7.0.2 scheiterte kläglich daran, dass diese Version nicht in der Lage ist, sich vollständig mit den Metagrid-Servern zu verständigen. Im Standalone-Mode läuft sie wunderbar, und hier konnte auch schön getestet werden was die Ursache für die fehlenden Permissions ist, denn die ’serverside_permissions‘ sollten beibehalten werden, sonst ist jeder Estate-Manager, jeder kann alles erzeugen auch wenn es verboten ist. Das ist – bei aller Freude am Teilen – nicht das was man möchte. Auch nicht in virtuellen Welten 😉 Aber damit ist es im GridMode nicht getan, denn dann läuft die 0.7.0.2er auf eine Exception wegen fehlender Friends-Module, eine schnelle Recherche hierzu brachte keine Workarounds, lediglich den lapidaren Hinweis darauf, dass alles ab 0.7 nicht im Gridmode lauffähig ist, bzw. es strengstens empfohlen wird die aktuell angebotene Version zu benutzen (das ist die 0.6.8er, +räusper+ …) Schade eigentlich, denn ansonsten macht sie einen fitten und flotten Eindruck. Und schade auch, dass die viele Arbeit die beiden Konfigurationen der 0.6.8er und der 0.7er zu mischen vergeblich war, denn – hey Leute – wenn etwas dazu kommt ist das ja kein Problem, aber im Bereich von 1000 Zeilen wild Parameter hinzuzufügen, wegzulassen oder zu ersetzen … Gäbe es nicht wunderbare Unix-Tools eine von Kommentaren und Leerzeilen bereinigte Version herzustellen (danke grep, und insbesondere egrep mit seinen regulären Ausdrücken) dann käme man so schnell nicht zum Ziel.
Die 0.6.8er wird zwar offiziell empfohlen, hat aber ihre Tücken in anderer Richtung: Schaltet man nämlich die Serverside-Permissions an (will heißen, der RegionsServer, also derjenige auf dem der SIM eigentlich läuft hat noch die Kontrolle über die Rechte), dann sieht zunächst alles gut aus, weil Fremde nichts mehr dürfen. Das Problem ist aber, dass auch man selbst kaum noch etwas kann, das fängt schon dabei an die Parzelle zu benennen, und schaut man in die Land-Infos wird schnell klar warum: Noone ist der Owner, nun gut, dann ist einiges klar. Außerdem will die Region sich partout nicht anständig beim Login verständigen, so dass man immer darauf angewiesen ist zunächst irgendwo anzukommen und dann per Flug oder Teleport nach Hause zu gelangen, nicht die ideale Art. Wer will schon immer den Nachbar fragen, ob man mal gerade den Trampelpfad benutzen darf, da die Strasse zum eigenen Grundstück noch nicht fertig ist. Obwohl das natürlich zugegebenermaßen die Kontakte intensiviert (wie gehabt, danke Paul von FluffyIsland 🙂 ).
Da schon aufgefallen ist, dass einige Nachbarn die 0.6.9er am laufen haben (seltsamerweise FluffyIsland nicht, aber die 0.6.8er dort wird nicht die offizielle sein schätze ich mal ;)), obwohl diese – wie gesagt – noch nicht empfohlen wird, mal eben schnell von SourceForge diese gezogen (wget ist wirklich so genial wie simpel), ein kleines Script aufgesetzt, das es ermöglicht die Konfigurationen flott zu übertragen, und in der Standard-Config gestartet: Siehe da, sie läuft. Ein versuchter Login: Yeah, jetzt kommt man auch direkt auf die eigene Region. Es wird. Und nachdem die serverside_permissions wieder eingeschaltet wurden – oh Wunder – jetzt ist es wie es sein soll: Der Owner bleibt erhalten, andere sind keine Estate-Manager mehr und erzeugte Objekte werden geschützt. Dann noch schnell das Ganze an screen übergeben, denn es macht keine Laune den eigenen Rechner laufen lassen zu müssen damit die Konsole erhalten bleibt. Außerdem sind hiermit nächtliche automatisierte Neustarts möglich, mono bläht sich im Laufe der Zeit gerne etwas auf, aber da es sich um eine Interpretation von Windows-Bibliotheken handelt hab ich volles Verständnis für ein tägliches Frischmachen der Windeln :P. Aber das soll jetzt nicht böse klingen, die Kombination von mono und nant (Compiler) um das originär für .net-libs geschriebene Zeugs zum Rennen zu bringen ist schon sehr tauglich. Fast könnte man Lust bekommen sich in c# einzuarbeiten 🙂
Insgesamt zwar ein seltsamer aber erfolgreicher Weg zum Ziel. Bobtails find ich eh netter, wer mag schon Wadenbeisser? 😉