Papierschloss

Snapshot_001Faszinierendes Papierschloss. Gesehen im „Wunderland“ in Metropolis.

Willkommen in Pompeji

Pompeji in Metropolis
Richtig beeindruckend, aber immer noch in der Entstehung – wenn ich es richtig verstanden habe – ist die Rekonstruktion von Pompeji in Metropolis. Auf jeden Fall ist die Sim einen Besuch wert!

Wir machens uns mal wieder gemütlich…

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…im Hypergrid. Die Möbel sind schon da.

Ausstellungsvorbereitungen

Meine Idee einer Fotoausstellung auf Utopia nimmt erste konkretere Formen an. Ich habe jetzt mal eine Bildertafel gebastelt, auf der die Fotos dargestellt werden können. Die Tafel ist vier Meter Breit und 3 Meter hoch (ohne Standfüße). Genügend Platz also, die Fotos ansprechend darzustellen.

Jetzt muss ich die in Frage kommenden Bilder mal sortieren und auswählen. Ich denke, in den nächsten tagen wird sich noch einiges tun.

Viel Raum für eine Ausstellung?

Vor ein paar Tagen habe ich die Bilbliothek von unserem Standalone-Grid nach Metropolis geholt. An dem Gebäude liegt mir wirklich viel, weil ich einiges an Arbeit und Kreativität darauf verwendet habe.

Nun steht es also da. Heute habe ich mal eine Allee hin zum Haupteingang gezimmert – mit Straße und Bäumen. Doch das Innere des Gebäudes ist derzeit hässlich leer. Fragt sich also, wie es verwendet werden kann (denn als pure Kulisse fände ich es etwas schade).

Im Hinterkopf ist ja immer noch die Überlegung, eines Tages wirklich eine Bibliothek daraus zu machen. Das wird jedoch erst passieren, wenn wir mal eine vernünftige Art und Weise gefunden haben, Inhalte darzustellen.

Bis dahin bietet sich der Raum vielleicht an, eine Fotoausstellung auszurichten. Denn für solche Zwecke ist die Opensim-Umgebung wirklich sehr gut geeignet.

Schaffe, schaffe, Möbel packe

Nachdem ich meine Hütte auf Utopia mit einem zweiten Geschoss versehen habe, fiel mir heute Nachmittag auf, dass die zweite Etage ja ziemlich leer und ungemütlich ist. Dabei bietet gerade sie sich als Platz zum Hocken an. Leider sind Möbelläden auf Metropolis noch Mangelware, aber ich wollte nicht auch noch die nächste Etage mit Baumstämmen ausstatten.

Also habe ich mein Second Inventory angeworfen. Das hatte ich ursprünglich mal angeschafft, um Objekte von SL auf die OpenSim zu transportieren, aber mit seiner restriktiven Rechtehandhabung erlaubt SL das nicht außer für vollkommen eigene Objekte.

Anders verhält sich das bei Open Sim, und so habe ich mal einen tollen Relax-Stuhl, den Bert vor Kurzem mal gebastelt hat, rübertransferiert. Das Ganze ging problemlos mitsamt Skripten und Animation.

Allerdings bin ich jetzt auf Utopia laut Eigenschaften der Creator – was natürlich nicht stimmt.

Geschmeidig, schnell und freundlich

Seit rund einer Woche treiben wir uns jetzt im Metropolis-Grid herum und die bisherigen Erfahrungen sind durchweg positiv. Sicher gibt es noch das eine oder andere technische Problemchen, das gelöst werden will (zurzeit z.B. grübeln wir, warum es auf unseren Sims nicht möglich ist, Prims zu verlinken – eine Lösung dafür gibt es aber sicherlich), aber dafür sind die Leute, die wir bisher getroffen haben, nett und hilfsbereit und die Performance ist einfach super. Nicht nur, dass der Hippo-Viewer super schnell ist, auch die Sims selbst haben durchweg eine gute Performance.

Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass die Landschaften auf Metropolis nicht so zugemüllt sind wie in SL – und das, wobwohl eine vielfache Menge an Prims möglich ist (und teilweise auch schon reichhaltig genutzt wird).

Ich habe damit begonnen, Utopia, „meine“ Sim ein wenig auszubauen. Neben einem Berghäuschen habe ich mal ein paar Bäume aufgestellt und Feuer gemacht. Die Objekte auf der Sim versuche ich nach Möglichkeit copyable zu machen (geht natürlich nur bei eigenen und selbst hochgeladenen Objekten). Die Skripte, z.B. das Sitzskript in dem Holz-Log, auf dem man sitzen kann oder in dem Feuer habe ich teilweise von entsprechenden Seiten, die freie Skripte für SL und Open Sim anbieten. Sie sind dann jeweils auf das entsprechende Objekt angepasst.

Heute habe ich mit Bert darüber gesprochen, dass wir mal eine kleine Galerie aufbauen wollen mit selbst erstellten Texturen. Das Projekt wird wohl ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, da die Texturen ja erst mal erstellt werden müssen (nein, wir sind keine Grafik-Profis, aber mit fotografierten Dingen in der Natur kann man auch schon ganz gute Resultate erzielen).

Was meiner bisherigen Erfahrung nach nicht so gut funktioniert, ist der Transport in andere Grids, zum Beispiel ins OSGrid. Hatte das zunächst mal ganz gut geklappt, komme ich auf bestimmte Sims nicht mehr drauf, zum Beispiels Snoopies Freebie-Shop (da gabs eigentlich ganz gute Sachen). Kennt vielleicht jemand die Ursache?

„Einige Nachbarn sind vorbei gekommen …

… um dich zu begrüssen.“ So heißt es doch immer so nett bei den Sims. Und so war es denn auch heute, und es gab schon Gastgeschenke: Baumstämme zum sitzen, ein Planierscript (das ich nicht wirklich brauche, aber es ist ja gut gemeint) und einen Prim mit einer Status-Seite. Letzteres ist wirklich nett, da man damit eine Übersicht gewinnt wer gerade online ist. Die Gemeinde ist noch sehr klein von Metropolis, aber ich bin beeindruckt von ihrer Freundlichkeit. Dass es sich um überwiegend Deutsche handelt ist nicht nur nicht schlimm, sondern tatsächlich ganz angenehm. Man erspart sich die Zwischentöne in anderer Sprache die man nicht beherrscht. 🙂

Erste Bearbeitungen des neuen Lands liefen auch sehr problemfrei, die Maschine verhält sich trotz der zwei Sims die sie jetzt parallel betreiben muss anstandslos.

Aber zurück zum Thema: Es ist interessant, dass sich Leute in solch wachsenden Computer-Umgebungen sehr verhalten wie Pioniere im echten Leben. Man hilft sich gerne gegenseitig, ist aber auch auf gewisse Grenzen bedacht, „seine Claims abstecken“ sozusagen. Geht es um gemeinsame Probleme ist man füreinander da. Auch Zeit zum Sitzen und Reden hat eigentlich fast immer jeder. Auch sind Stippvisiten angesagt, und das nicht nur aus Freundlichkeit, sondern auch aus Neugierde, ob sich der Neue wohl richtig verhält? Tut er irgendwelche Dinge die die Gemeinschaft abschrecken könnten? Ist er brauchbar? Ist er ein Aufschneider? Unterstützt er die gemeinsame Sache?

Verständlich, dass das die Leute umtreibt die am Kern der Sache mitwirken. Und Metropolis scheint tatsächlich in den Startlöchern zu stehen als einer derjenigen, der das Erbe von SL antreten wird. Nachdem die Beschränkungen dort anfangs noch wirkten, sind sie mittlerweile nur noch albern. Und eine Gemeinschaft die daraus besteht, dass sozusagen ein „Gesellschafts-Server“ betrieben wird der den Zusammenhalt regelt, in der aber ansonsten jeder seinen eigenen Claim für sich selbst organisieren muss – keine Beschwerden über schlechte Performance bitte 😉 – könnte Zukunft haben. Die Weite des Landes macht es möglich viel toleranter zu sein, als wenn du nur 1024qm hast und neben dir jemand einen 100m hohen Wolkenkratzer hochzieht. Findet das mit 200m Distanz statt ist es schon etwas ganz anderes, mal davon zu schweigen, dass durch die Einschränkung der Sichtweite solche Gebäude eh kaum auffallen.

So muss ich zugeben, dass diese kleine Gemeinde einen gewissen Charme hat. Man lässt sich überwiegend in Ruhe („ich will dich jetzt nicht weiter stören, du hast ja noch viel zu tun“) und die bisherigen Kontakte waren ausnahmslos angenehm. Demnächst werde ich mal die Umgebung etwas erkunden und meinerseits nachbarschaftliche Besuche abstatten. Anders als Besucher bei den SIMs geht man dort glücklicherweise nicht gleich zum Kühlschrank oder benutzt ohne zu fragen die Toilette. Gut – die Auswirkungen bei den sanitären Einrichtungen im Simland sind auch unter Umständen drastischer. 😉

Gehorcht der Dackel nicht …

… dann vielleicht der Bobtail. So oder ähnlich könnte man sagen ist der Weg, den ich gerade beschreite, um zu einem konsistenten Verhalten zu kommen innerhalb von Metropolis. Aber gemach mit den Analogien, wir sind ja im Bereich ‚Technisches‘ ^^

Ein versuchter Umstieg auf die aktuelle 0.7.0.2 scheiterte kläglich daran, dass diese Version nicht in der Lage ist, sich vollständig mit den Metagrid-Servern zu verständigen. Im Standalone-Mode läuft sie wunderbar, und hier konnte auch schön getestet werden was die Ursache für die fehlenden Permissions ist, denn die ’serverside_permissions‘ sollten beibehalten werden, sonst ist jeder Estate-Manager, jeder kann alles erzeugen auch wenn es verboten ist. Das ist – bei aller Freude am Teilen – nicht das was man möchte. Auch nicht in virtuellen Welten 😉 Aber damit ist es im GridMode nicht getan, denn dann läuft die 0.7.0.2er auf eine Exception wegen fehlender Friends-Module, eine schnelle Recherche hierzu brachte keine Workarounds, lediglich den lapidaren Hinweis darauf, dass alles ab 0.7 nicht im Gridmode lauffähig ist, bzw. es strengstens empfohlen wird die aktuell angebotene Version zu benutzen (das ist die 0.6.8er, +räusper+ …) Schade eigentlich, denn ansonsten macht sie einen fitten und flotten Eindruck. Und schade auch, dass die viele Arbeit die beiden Konfigurationen der 0.6.8er und der 0.7er zu mischen vergeblich war, denn – hey Leute – wenn etwas dazu kommt ist das ja kein Problem, aber im Bereich von 1000 Zeilen wild Parameter hinzuzufügen, wegzulassen oder zu ersetzen … Gäbe es nicht wunderbare Unix-Tools eine von Kommentaren und Leerzeilen bereinigte Version herzustellen (danke grep, und insbesondere egrep mit seinen regulären Ausdrücken) dann käme man so schnell nicht zum Ziel.

Die 0.6.8er wird zwar offiziell empfohlen, hat aber ihre Tücken in anderer Richtung: Schaltet man nämlich die Serverside-Permissions an (will heißen, der RegionsServer, also derjenige auf dem der SIM eigentlich läuft hat noch die Kontrolle über die Rechte), dann sieht zunächst alles gut aus, weil Fremde nichts mehr dürfen. Das Problem ist aber, dass auch man selbst kaum noch etwas kann, das fängt schon dabei an die Parzelle zu benennen, und schaut man in die Land-Infos wird schnell klar warum: Noone ist der Owner, nun gut, dann ist einiges klar. Außerdem will die Region sich partout nicht anständig beim Login verständigen, so dass man immer darauf angewiesen ist zunächst irgendwo anzukommen und dann per Flug oder Teleport nach Hause zu gelangen, nicht die ideale Art. Wer will schon immer den Nachbar fragen, ob man mal gerade den Trampelpfad benutzen darf, da die Strasse zum eigenen Grundstück noch nicht fertig ist. Obwohl das natürlich zugegebenermaßen die Kontakte intensiviert (wie gehabt, danke Paul von FluffyIsland 🙂 ).

Da schon aufgefallen ist, dass einige Nachbarn die 0.6.9er am laufen haben (seltsamerweise FluffyIsland nicht, aber die 0.6.8er dort wird nicht die offizielle sein schätze ich mal ;)), obwohl diese – wie gesagt – noch nicht empfohlen wird, mal eben schnell von SourceForge diese gezogen (wget ist wirklich so genial wie simpel), ein kleines Script aufgesetzt, das es ermöglicht die Konfigurationen flott zu übertragen, und in der Standard-Config gestartet: Siehe da, sie läuft. Ein versuchter Login: Yeah, jetzt kommt man auch direkt auf die eigene Region. Es wird. Und nachdem die serverside_permissions wieder eingeschaltet wurden – oh Wunder – jetzt ist es wie es sein soll: Der Owner bleibt erhalten, andere sind keine Estate-Manager mehr und erzeugte Objekte werden geschützt. Dann noch schnell das Ganze an screen übergeben, denn es macht keine Laune den eigenen Rechner laufen lassen zu müssen damit die Konsole erhalten bleibt. Außerdem sind hiermit nächtliche automatisierte Neustarts möglich, mono bläht sich im Laufe der Zeit gerne etwas auf, aber da es sich um eine Interpretation von Windows-Bibliotheken handelt hab ich volles Verständnis für ein tägliches Frischmachen der Windeln :P. Aber das soll jetzt nicht böse klingen, die Kombination von mono und nant (Compiler) um das originär für .net-libs geschriebene Zeugs zum Rennen zu bringen ist schon sehr tauglich. Fast könnte man Lust bekommen sich in c# einzuarbeiten 🙂

Insgesamt zwar ein seltsamer aber erfolgreicher Weg zum Ziel. Bobtails find ich eh netter, wer mag schon Wadenbeisser? 😉

gibt es Leben außerhalb des Grids?

Nun, ich überlege mir gerade, ob wir den Schritt mit einem zusätzlichen Sim wagen sollten, uns an die Welt von zum Beispiel Metropolis anzuflanschen. Es hätte einen gewissen Reiz, aber es bietet natürlich auch die Gefahr, dass man sich die ’netten‘ Jungs einhandelt (oder auch Mädels im Rahmen der Neuzeit ^^). Aber was können sie schon wirklich anstellen, denn es wäre eh nur ein zusätzlicher – zunächst recht leerer Bereich. Und schließlich hat man ja immer noch die Kontrolle über das Teil.

Noch nicht gesichtet, was Metropolis an der Version gebastelt hat, denn es scheint eine angepasste Version zu sein die dort zum Download angeboten wird. Die sonstigen Voraussetzungen wie feste IP oder Portweiterleitung seitens der Firewall sind ja gegeben, offensichtlich nutzen die Burschen dort die Ports 9051ff für anzubindende Regionen, das käme also nicht in Konflikt mit dem bestehenden Simulator und wir könnten – mit der aktuellen Version – einen zusätzlichen auf die Reise schicken.

Außerdem – und das ist schätze ich der grösste Schritt – müssen wir umschalten von Standalone auf Grid-Mode – und alleine aus diesem Grund bietet es sich schon an neu aufzusetzen, damit uns nicht unsere liebgewonnene Umgebung um die Ohren fliegt 😉