… um dich zu begrüssen.“ So heißt es doch immer so nett bei den Sims. Und so war es denn auch heute, und es gab schon Gastgeschenke: Baumstämme zum sitzen, ein Planierscript (das ich nicht wirklich brauche, aber es ist ja gut gemeint) und einen Prim mit einer Status-Seite. Letzteres ist wirklich nett, da man damit eine Übersicht gewinnt wer gerade online ist. Die Gemeinde ist noch sehr klein von Metropolis, aber ich bin beeindruckt von ihrer Freundlichkeit. Dass es sich um überwiegend Deutsche handelt ist nicht nur nicht schlimm, sondern tatsächlich ganz angenehm. Man erspart sich die Zwischentöne in anderer Sprache die man nicht beherrscht. 🙂
Erste Bearbeitungen des neuen Lands liefen auch sehr problemfrei, die Maschine verhält sich trotz der zwei Sims die sie jetzt parallel betreiben muss anstandslos.
Aber zurück zum Thema: Es ist interessant, dass sich Leute in solch wachsenden Computer-Umgebungen sehr verhalten wie Pioniere im echten Leben. Man hilft sich gerne gegenseitig, ist aber auch auf gewisse Grenzen bedacht, „seine Claims abstecken“ sozusagen. Geht es um gemeinsame Probleme ist man füreinander da. Auch Zeit zum Sitzen und Reden hat eigentlich fast immer jeder. Auch sind Stippvisiten angesagt, und das nicht nur aus Freundlichkeit, sondern auch aus Neugierde, ob sich der Neue wohl richtig verhält? Tut er irgendwelche Dinge die die Gemeinschaft abschrecken könnten? Ist er brauchbar? Ist er ein Aufschneider? Unterstützt er die gemeinsame Sache?
Verständlich, dass das die Leute umtreibt die am Kern der Sache mitwirken. Und Metropolis scheint tatsächlich in den Startlöchern zu stehen als einer derjenigen, der das Erbe von SL antreten wird. Nachdem die Beschränkungen dort anfangs noch wirkten, sind sie mittlerweile nur noch albern. Und eine Gemeinschaft die daraus besteht, dass sozusagen ein „Gesellschafts-Server“ betrieben wird der den Zusammenhalt regelt, in der aber ansonsten jeder seinen eigenen Claim für sich selbst organisieren muss – keine Beschwerden über schlechte Performance bitte 😉 – könnte Zukunft haben. Die Weite des Landes macht es möglich viel toleranter zu sein, als wenn du nur 1024qm hast und neben dir jemand einen 100m hohen Wolkenkratzer hochzieht. Findet das mit 200m Distanz statt ist es schon etwas ganz anderes, mal davon zu schweigen, dass durch die Einschränkung der Sichtweite solche Gebäude eh kaum auffallen.
So muss ich zugeben, dass diese kleine Gemeinde einen gewissen Charme hat. Man lässt sich überwiegend in Ruhe („ich will dich jetzt nicht weiter stören, du hast ja noch viel zu tun“) und die bisherigen Kontakte waren ausnahmslos angenehm. Demnächst werde ich mal die Umgebung etwas erkunden und meinerseits nachbarschaftliche Besuche abstatten. Anders als Besucher bei den SIMs geht man dort glücklicherweise nicht gleich zum Kühlschrank oder benutzt ohne zu fragen die Toilette. Gut – die Auswirkungen bei den sanitären Einrichtungen im Simland sind auch unter Umständen drastischer. 😉